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Naturheilkunde

Ich habe in der letzten Zeit öfters auf Gesundheits-Seiten im Internet gestöbert. Sicherlich habt ihr gesehen, dass viele davon sehr unseriös gemacht sind, voll mit Werbung und man hat bei jedem Tipp nur das Gefühl, das da einer ist, der was verkaufen will. Ich will hier jetzt keine Link-Liste veröffentlichen, aber meine Lieblingsseite www.imedo.de verrate ich euch trotzdem. Schaut sie euch an, wenn ihr Lust habt, aber nicht vergessen, auch bei mir wieder rein zu schauen, ich hoffe, dass ich den einen oder anderen Blog noch schreiben werde, der euch interessiert.

2 Kommentare 3.7.08 13:47, kommentieren



imedo Qualitätsoffensive

Eine sehr schöne Aktion wie ich finde:

imedo bietet neben den subjektiven Qualitätskriterien durch Patienten-Bewertung auch noch objektive Kritierien durch geprüfte Stellen an. Das Ganze ist schon etwas älter und hier nachzulesen:

imedo - Qualitätsoffensive auf foerderland.de  

1 Kommentar 4.7.08 02:32, kommentieren

Rauchen oder Karibik

Liebe Leute, lasst das Rauchen sein. Ich gebe ja zu, dass ich auf einer Party auch gerne mal eine Zigarette schnorre, aber das ist etwas anderes, als wenn man am Tag 20 oder 30 Zigaretten raucht. Und das ein Leben lang. Oder solch ich besser sagen „ein Leben kurz“? Neben allen unbekannten und bekannten Nebenwirkungen, die das Rauchen auf euren Körper hat, gilt es auch als ein wesentlicher Faktor für Bluthochdruck. Ich habe im letzen Beitrag von meiner Mutter gesprochen, die mit 45 Jahren aufgehört hatte zu rauchen, und deren Blutdruck sich trotzdem nie mehr wieder ohne Hilfe vom Medikamenten normalisiert hat.

Wer hat Lust mit mir ein Jahr in der Karibik zu leben und den ganzen Tag nichts zu machen, als am Strand zu liegen und das Leben zu genießen? Keiner, ach ja, ihr wollt das Geld ja lieber in Zigaretten investieren. Kann ich verstehen, blauer Dunst ist cooler als blauer Strand. Warum erzähle ich das? Lasst uns doch mal rechnen. 2 Päckchen am Tag macht 8.- EUR mal 365 Tage bedeutet, dass ihr im Jahr 2920 EUR ausgebt. Schon das wäre jährlich ein richtig knackiger Karibik-Urlaub. Aber lasst uns doch mal ausrechnen, was meine Mutter mit 45 hätte machen können. Sie hat mit 14 Jahren angefangen zu rauchen. Es waren natürlich nicht von Anfang an zwei Schachteln am Tag, aber ziemlich bald. Das sind 21 Jahre Geldvernichtung. Nimmt man die 2920 EUR mal 21, so kommen wir auf 61320 EUR. Davon könnte sie ganz bequem sogar 2 Jahre Urlaub an den Traumstränden der Welt machen. Natürlich ohne Zigaretten.

3 Kommentare 7.7.08 15:35, kommentieren

Kurzdefinition von Gesundheit

Ich wollte euch jetzt doch mal die offiziellen Definitionen von „Gesundheit“ zeigen, damit klar wird, worum es geht. Ich finde die Ansätze schon ganz gut, aber es sind wirklich nur Kurzdefinitionen zu diesem Thema. Man könnte noch stundenlang präzisieren, was alles noch zum Gesundsein dazu gehört. Ein wenig habe ich ja schon geschrieben und werde es auch fortsetzen, wenn ich im Alltag mal wieder dazu komme, genauer nachzudenken oder durch einen Anlass darauf gestoßen werden. Am besten gefällt mir übrigends die Definition der WHO, da sie zumindest darauf hindeutet, in welchen Bereichen Gesundheit bzw. Krankheit zu finden ist. T. Parson hingegen kommt eigentlich nicht über die Beschreibung, Gesundheit sei die Zeit zwischen zwei Krankheiten, hinaus. Auch die Verwendung des Wortes „optimale Leistungsfähigkeit“ suggeriert doch zugleich, dass jemand, der nicht seine optimale Leistung bringt, krank sei, was ja nun völliger Blödsinn ist.


Nach der Weltgesundheitsdefinition (WHO) 1946:
"Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen."

Nach den Medizinsoziologen T. Parson:
Gesundheit ist ein Zustand optimaler Leistungsfähigkeit eines Individuums , für die wirksame Erfüllung der Rollen und Aufgaben für die es sozialisiert (Sozialisation = Einordnungsprozess in die Gesellschaft, Normen- und Werteübernahme) worden ist.

Nach dem bmb & f (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie) 1997:
Gesundheit wird als mehrdimensionales Phänomen (seltsames, ungewöhnliches Ereignis) verstanden und reicht über den „Zustand der Abwesenheit von Krankheit“ hinaus.

1 Kommentar 9.7.08 13:23, kommentieren

Naturheilkunde

Ich stehe total auf natürliche Heilmethoden, auch wenn die bei uns im Krankenhaus nicht zum Einsatz kommen. Es gibt so viele Möglichkeiten, Krankheiten ohne starke Medizin zu kurieren und ich finde es schade, dass die Naturheilkunde einen so schlechten Ruf bei vielen hat. Es sollte doch Toleranz zwischen allen Wissenschaften herrschen, denn wer kann von sich schon behaupten, dass er die Wahrheit gepachtet hat. Ich schaue oft bei www.imedo.de rein, denn dort gibt es keine Tendenz in irgendeine Richtung und es sind immer spannende neue Infos dabei.

Bei meiner Arbeit im Krankenhaus finde ich es immer öfter langweilig. Praktisch nie kommen neue Produkte auf den Markt, mit denen wir den Patienten wirklich helfen können. Die meisten Neuentwicklungen sind nur die alten Medikamente in einer anderen Tube. Oder es ist man ein Wirkstoff ausgestauscht, der aber eigentlich das gleiche bewirkt, wie der alte es auch schon getan hat.

 

Wer sich über Naturheilkunde etwas informieren möchte, der findet viele Seiten im Internet, auf denen die verschiedensten Methoden erklärt werden oder Tipps gegeben werden. ich bin immer wieder mal bei http://naturheilverfahren.wordpress.com/ unterwegs. Vielleicht sehen wir uns dort ja in den Kommentaren :-)

2 Kommentare 10.7.08 11:37, kommentieren

Magersucht

Aus aktuellem Anlass will ich mal was über Magersucht schreiben. Jeder von euch hat davon gehört oder kennt vielleicht sogar jemanden, der selber magersüchtig ist. Es ist ein riesen Problem und wie ich finde so super unnötig. In Deutschland will sich jetzt die Modebranche dazu verpfichten, keine super mageren Models mehr zu beschäftigen, was ich als ersten Schritt in eine richtige Richtung ansehe. Wo keine Nachfrage ist, da gibt es auch kein Angebot. Ob es allerdings für die Menschen ein Vorteil ist, die aus anderen Gründen magersüchtig sind, das werden wir sehen. Ich vermute, das in Zukunft leiser gestorben wird, wenn sich die Medien nichtmehr dafür interessieren. Besser wäre es gewesen, man hätte die Modebranche auch gleich noch zu einer Strafzahlung in Milliardenhöhe verurteilt, um mit dem Geld die Forschung und ärztliche Betreuung auf dem Gebiet der Eßstörungen zu intensivieren. Ich glaube sowieso nicht, dass auf Seiten der Modebranche ein Interesse an dem Thema Magersucht vorhanden ist, sondern man wollte nur nicht noch länger mit diesen umsatzschädlichen Themen wie Bulemie und Magersucht in Verbindung gebracht werden. Eine Klinik für Eßstörungen mit dem Namen des Sponsor „Karl Lagerfeld“ oder „Versace“ ist jedenfalls soweit ich weiß nicht in Planung.

Aber immerhin hat die Aktion von Toscani, dem Fotografen, der auch schon bei den Kampagnen von Benetton mit Schockbildern manches bewegt hat, ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf das Schicksal von hundertausenden Teenagern gelenkt. Mit seinen Bildern eines magersüchtigen Mädchens hat er die Modebranche beinahe dazu gezwungen, ihr Verhalten zu korrigieren und dafür muss man ihm dankbar sein.

 

Mehr zum Thema Magersucht findet ihr übrigends u.a. hier auf diesem Blog http://www.magersucht-ursachen.de

3 Kommentare 11.7.08 15:31, kommentieren

Schlafes Bruder ist der Tod

Wir legen uns heutezutage einfach ins Bett und schlafen ein. Mal schlafen wir besser, mal schlechter, aber immer ohne Gedanken daran, was in der Zeit des Schlafes mit uns passiert, wo unser Geist in dieser Zeit hinwandert und auch ohne Angst davor, nicht wieder aufzuwachen.

Das war in der Geschichte der Menschheit nicht immer so. Man hat sich Gedanken gemacht über das Schlafen, hat natürlich auch die Träume analysiert und seine mystische Weltanschauung daraus mitbegründet. Ob in China, Agypten oder Griechenland, die Menschen der alten Hochkulturen hatten jeweils ihre Bedeutung, die sie dem Schlaf beimaßen. Auf griechischen Vasen findet man zum Beispiel die Brüder Thanatos (Tod) und Hypnos (Schlaf) gemeinsam abgebildet. Die Sage erzählt, der Jüngling Hypnos sei auf die Erde geschwebt und habe den Menschen opiumhaltigen Mohnsaft in die Augen geträufelt, damit sie einschlafen können.

 

Das alles spielt für die Menschen heute keine Rolle mehr. Wir glauben nicht an Götter, die uns in den Schlaf wiegen oder Tropfen in die Augen träufeln. Heute kommt zwar zu den Kindern noch das Sandmännchen, aber damals haben eben nicht Kinder, sondern Erwachsene aus dem Schlafen eine Wissenschaft gemacht.  Wie wenig wir dem Schlaf beimessen, kann man auch an der Zahl der Schlafstörungen ablösen. Jeder dritte Deutsche hat mit Schlafstörungen zu kämpfen und bei vielen ist es ein sehr enrsthaftes Problem, dass sie zwingt regelmäßig Medikamente zum Schlafen zu nehmen. Je älter die Menschen werden, umso grüßer ist der Anteil an alten Menschen, die Schlafmittel nehmen müssen. Wir gehen zwar mit jedem kleinen Wehwehchen zum Arzt, aber nicht, wenn wir schlecht schlafen, denn mehr als eine Packung Valium und Konsorten können wir nicht erwarten.  Aber die Ärtze kennen sich auch nicht aus und haben keine Zeit für uns. Kein Arzt hat die Zeit und kann einen Hausbesuch machen, um sich anzusehen, wie sie schlafen, wie die Matraze beschaffen ist, wie Mägel und Farben harmonieren und wie die Luft beim Schlafen ist.

2 Kommentare 14.7.08 15:42, kommentieren