Archiv

Apotheken in der Kritik

 

Viele verrtrauen ihrem Apotheker, schließlich heißt es nicht umsonst „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“ – so lautet der gesetzlich vorgeschriebene Hinweis für frei verkäufliche Heilmittel. Dass zumindest Apotheker weniger kompetent sind, als zu hoffen wäre, hat die Stiftung Warentest schon einige Male bewiesen.

Über die Hälfte der Apotheken schnitt mit „mangelhaft“ oder „ausreichend“ ab, nur eine einzige war „gut“.  

Die häufigsten Mängel sind oftmals eine falsche oder mangelnde Beratung. So wird in vielen Fällen nicht auf Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hingewiesen oder nicht auf spezifische Risiken eingegangen.
Auch simple Fragen, wie die Schutzdauer einer Sonnencreme kann oftmals nicht ohne Nachlesen des Beipackzettels beantwortet werden.

Darüber hinaus wurden Rezepturen oftmals unzureichend zusammengestellt, sodass sie sich nicht mehr richtig auftragen liesen.
Demnach ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen sich ihre Medikamente bei Online Apotheken kaufen. Schließlich kann jeder einen Beipackzettel auch selber lesen oder sich beim Arzt beraten lassen, solange der eigene Apotheker nicht mehr das ist, was er mal war.

2 Kommentare 20.2.09 16:46, kommentieren



Die Pest

Kaum einer weis es, aber es ist tatsächlich wahr:

Der schwarze Tod gefürchtet und verflucht zugleich, existiert selbst in der heutigen Zeit immer noch. Im Mittelalter raffte die Pest über die Hälfte der Menschheit dahin. Keine andere Krankheit hat mehr Todesopfer in so kurzer Zeit veralngt.

Damals hat das Genie seiner Zeit Nostradamus ein Gegenmittel finden können mit dem er die Verbreitung eindemmen und viel Ruhm erlangen konnte. Frankreich war gerettet, doch meinte es das Schicksal nicht gut mit ihm. Denn seiner Familie konnte er nicht helfen - es war zu spät, der schwarze Tod war schneller als er.

Heute bricht die Pest noch vereinzelt in Asien und Lateinamerika, sowie Afrika aus. Immer mehr Fälle werden bekannt, allerdings wachsen sie niemals auf die Größe an, wie es mal früher der Fall war. Das haben wir unserer Allzweckwaffe, den Antibiotika zu verdanken.

Jeder Ausbruch wird mit der massiven Behandlung und Einsatz von Antibiotika regelrecht im Keim erstickt. Aber was machen wir, wenn die Bakterienstämme mal resistent werden? Oder ein ruhmbesessener Forscher eine resistente Art heranzüchtet und diese ihren Siegeszug, um die Welt antritt.

Die Fogelgrippe hat es uns vorgemacht, wie schnell dies heutzutage geschehen kann. Dank unserer globalisierten Welt mit ettlichen Handels- und Reisewegen könnte sich diese neue Pest mehrere tausend Mal schneller ausbreiten als es die Pest im Mittelalter je konnte.... Ich mag daran gar nicht denken und hoffe, dass es soweit nicht kommen wird und ich das nicht mehr miterleben muss...

2 Kommentare 23.2.09 15:39, kommentieren