Gesundheit ist die Zeit zwischen zwei Krankheiten

Viele sagen, Frieden sei die Zeit, die zwischen zwei Kriegen liegt. Also haben wir auch das Recht das gleiche Spiel mit Gesundheit zu treiben, oder? Ohjemineh, ich höre schon alle aufschreien, alle Papiertiger, die Retter der deutschen Sprachkultur, die Hüter der Hygiene des deutschen Bieres und des Hochdeutschen, das sowieso nur von drei Leuten in Hannover beherrscht wird. Und natürlich werden alle Geistheiligen in das Gejammer einfallen und mir mitteilen, dass Gesundheit das höchte aller Güter sei und wir uns an Gott und seiner Schöpfung vergehen, wenn wir darüber einen Witz machen. Aber Jungs, wer von euch will mich stoppen? Ich bin hier im Netz, fangt mich, wenn ihr könnt. Ich schreibe wie es mir gefällt und keiner kann mir ans Bein pinkel.

 

Ein Priester wird von einem Auto angefahren und liegt schwer verletzt auf der Straße. Als der Notarzt eintrifft und ihm helfen will, das lehnt der Priester dies ab.

„Ich brauche eure Hilfe nicht guter Mann, ich bin ein Mann Gottes und dieser wird mir helfen“

Der Notarzt muss unverrichteter Dinge wieder wegfahren, bis er von einem Passanten ein zweites Mal gerufen wird. Noch immer liegt der Priester auf der Straße, wieder geht der Notarzt zu ihm und will helfen.

„Ich brauche eure Hilfe nicht guter Mann, ich bin ein Mann Gottes und dieser wird mir helfen“

Auch diesmal macht sich der Notarzt unverrichteter Dinge wieder auf den Heimweg. Nach wenigen Minuten ruft ein weiterer Passant an, der den Priester blutend und schwer verletzt auf der Straße liegen sieht. Da sich der Gesundheitszustand des Priesters inzwischen deutlich verschlechtert hat, macht ihn der Notarzt darauf aufmerksam, das er ohne Hilfe vermutlich nicht mehr lange zu leben hätte. Doch die antwort des Pristers bleibt die gleiche.

„Ich brauche eure Hilfe nicht guter Mann, ich bin ein Mann Gottes und dieser wird mir helfen“

Wenige Minuten später verstirbt der Priester und tritt vor seinen Herrn.

„Mein heiliger Vater, ich war Dir mein ganzes Leben treu ergeben und habe nie gesündigt. Ich habe immer an Dich geglaubt und Dir vertraut. Wieso hast Du mir nicht geholfen, als ich verletzt auf der Straße lag?

Und der Herr antwortet:

„Mein lieber Sohn, ich habe versucht Dir zu helfen, aber ich konnte auch nicht mehr tun, als dir dreimal den Notarzt zu schicken.“

28.7.08 10:12

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen