Krebsforscher Harald zur Hausen erhält den Medizin-Nobelpreis

 

Der Heidelberger Krebsforscher Harald zur Hausen erhält dieses Jahr den Medizin-Nobelpreis. Der Forscher hat die humanen Papillomairen (HPV) 1983 und 1984, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können, entdeckt. Dank dieser Entdeckung konnte ein Impfstoff entwickelt werden, der seit einiger Zeit auf dem Markt ist.

Zur Hausen sagt über die Auszeichnung es wäre "für das ganze Gebiet" der Erforschung von Krebsviren. "Zum Zweiten ist es auch eine große Anerkennung für meine Mitarbeiter". "Damit sind eigentlich wir alle geehrt durch die Preisverleihung."

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) steht Gebärmutterhalskrebs auf Platz fünf der Rangliste der tödlichsten Krebsarten bei Frauen. Jedes Jahr wird der Krebs bei weltweit rund 500.000 Patientinnen diagnostiziert. In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 6200 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, rund 1700 sterben daran. Nur 61 Prozent der Frauen mit einem vollständig entwickelten Gebärmutterhalskrebs sind fünf Jahre nach der Diagnose noch am Leben.

Die HPV-Impfung schützt vor einer Infektion mit so genannten Humanen Papillomviren - kurz HPV. Diese Viren sind die Hauptursache für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs. Das Risiko, sich mit HP-Viren anzustecken, wird minimiert, wenn frühzeitig geimpft wird. Es ist unbedingt notwendig sich bereits in jungen Jahren zu schützen und sich mit dem Thema Prävention vertraut zu machen.

Mädchen sollten sich möglichst vor dem ersten Sex impfen lassen und Jungen sollten Kondome benutzen.

Die HPV-Impfung wird seit dem 1. Juli 2007 für Mädchen von 12 bis 17 Jahren von den Krankenkassen bezahlt. Sie besteht aus drei Impfungen innerhalb von sechs Monaten und erfolgt in den Oberarm. Impfen können Frauen-, Haus- und Kinderärzte. Die Arztsuche könnte schwer fallen. Man muss den richtigen Arzt finden der korekt handelt und alle Tests durchführt um dann die Impfung zu machen. Ich habe dasselbe Problem gehabt, da ich in eine neuen Stadt gezogen bin. Doch dank eines Ärzteverzeichnis , dass ich im Internet gefunden habe,  habe ich den richtigen Frauenarzt gefunden, der mich gut beraten hat, und mich über die Wirkung des Impfstoffes und auch seine Risiken augeklährt hat.  Auch wenn du geimpft bist, solltest du ab 20 Jahren zur jährlichen Krebs Früherkennungsuntersuchung gehen!

7.10.08 09:46

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