Die Pest

Kaum einer weis es, aber es ist tatsächlich wahr:

Der schwarze Tod gefürchtet und verflucht zugleich, existiert selbst in der heutigen Zeit immer noch. Im Mittelalter raffte die Pest über die Hälfte der Menschheit dahin. Keine andere Krankheit hat mehr Todesopfer in so kurzer Zeit veralngt.

Damals hat das Genie seiner Zeit Nostradamus ein Gegenmittel finden können mit dem er die Verbreitung eindemmen und viel Ruhm erlangen konnte. Frankreich war gerettet, doch meinte es das Schicksal nicht gut mit ihm. Denn seiner Familie konnte er nicht helfen - es war zu spät, der schwarze Tod war schneller als er.

Heute bricht die Pest noch vereinzelt in Asien und Lateinamerika, sowie Afrika aus. Immer mehr Fälle werden bekannt, allerdings wachsen sie niemals auf die Größe an, wie es mal früher der Fall war. Das haben wir unserer Allzweckwaffe, den Antibiotika zu verdanken.

Jeder Ausbruch wird mit der massiven Behandlung und Einsatz von Antibiotika regelrecht im Keim erstickt. Aber was machen wir, wenn die Bakterienstämme mal resistent werden? Oder ein ruhmbesessener Forscher eine resistente Art heranzüchtet und diese ihren Siegeszug, um die Welt antritt.

Die Fogelgrippe hat es uns vorgemacht, wie schnell dies heutzutage geschehen kann. Dank unserer globalisierten Welt mit ettlichen Handels- und Reisewegen könnte sich diese neue Pest mehrere tausend Mal schneller ausbreiten als es die Pest im Mittelalter je konnte.... Ich mag daran gar nicht denken und hoffe, dass es soweit nicht kommen wird und ich das nicht mehr miterleben muss...

23.2.09 15:39

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Nosi / Website (10.5.10 12:47)
Na, der "Fogelgrippe" hat man ja auch die Pest an den Hals gewünscht... ;-)

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