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Gespräche mit dem Arzt oder die 3-Minuten-Behandlung

Anders als in den Niederlanden enden in Deutschland die meistens Arztbesuche nach kurzer Zeit damit, dass man irgend ein Mittelchen aufgeschrieben bekommt und mit dem Rezept zur nächsten Apotheke rennt. Nicht selten hat man das Gefühl, dass durch gestiegene Kosten in den Arztpraxen nur noch Massenabfertigung herrscht.

Patienten, die das ändern wollen, sollten sich auf ihren Arztbesuch vorbereiten. Das bedeutet nicht, dass man durch eine Suche im Internet dem Arzt die Diagnose abnehmen sollte, doch wer sich vor dem Besuch etwas über seine Krankheit informiert, kann mit dem Arzt später besser auf gleicher Augenhöhe kommunizieren.

Patienten sollten sich vor dem Arztgespräch informieren und eine Liste mit Fragen aufschreiben, empfiehlt Dr. Michael Barczok, Vorstandsmitglied des Bundesverbands der Pneumologen (BdP) und praktizierender Lungenfacharzt im Lungenzentrum Ulm. Informationsquellen können zum Besipiel das Internet sein, aber auch Gesundheitslexika, Krankenkassen oder das Gesundheitsamt. Gerade das Internet sorgt dafür, dass manche Patienten enorm viel über ihr Krankheitsbild wissen, betont Barczok. Er empfiehlt auch, grundsätzlich alle bisherigen Erkrankungen detailliert zu notieren, zum Beispiel wann die ersten Allergiebeschwerden aufgetreten sind.

Eine Auswahl an Ärzten und medizinischen Informationen und Themen zur Vorbereitung findet ihr unter www.imedo.de

Schließlich wird die Therapie erfahrungsgemäß viel effektiver, wenn Arzt und Patient optimal miteinander kommunizieren. Wenn der Kranke den Mediziner versteht, ist er meist einsichtiger und befolgt auch eher die ärztlichen Ratschläge. Somit kann ein guter Draht zum Patienten den Behandlungserfolg entscheidend beeinflussen.

 

1 Kommentar 24.7.08 13:39, kommentieren



Wettbewerb

Ich habe mich entschlossen mit einer Freundin einen kleinen Wettbewerb zu veranstalten. Sie betreibt den Blog http://krankheiten.wordpress.com/, der sich unter andem Namen mit dem gleichen Thema beschäftigt. Bisher hatte sie etwas mehr Zeit als ich, aber in den Sommerferien haben wir uns vorgenommen mal aus Spass die Anzahl der Klicks und Kommentare zu vergleichen. Wer am Ende mehr Punkte bekommt, dem spendiert der Verlierer ein gemeinsames Wellnesswochenende.

Ich werde mich also in den nächsten Wochen anstrengen, euch mit super interessanten News zu versorgen, damit ihr fleißig kommentiert werde ich auch mal provozieren und wenn alles nichts hilft, dann muss ich eben selber tausendmal am Tag meine Seite aufrufen. Ne ne, ich bleibe natürlich fair, schließlich sind wir Freunde. Wenn ihr Lust habt, dann dürft ihr natürlich auch mal die Seite http://krankheiten.wordpress.com/ aufrufen, aber bitte nicht zu oft :-)

1 Kommentar 26.7.08 11:12, kommentieren

Gesundheit ist die Zeit zwischen zwei Krankheiten

Viele sagen, Frieden sei die Zeit, die zwischen zwei Kriegen liegt. Also haben wir auch das Recht das gleiche Spiel mit Gesundheit zu treiben, oder? Ohjemineh, ich höre schon alle aufschreien, alle Papiertiger, die Retter der deutschen Sprachkultur, die Hüter der Hygiene des deutschen Bieres und des Hochdeutschen, das sowieso nur von drei Leuten in Hannover beherrscht wird. Und natürlich werden alle Geistheiligen in das Gejammer einfallen und mir mitteilen, dass Gesundheit das höchte aller Güter sei und wir uns an Gott und seiner Schöpfung vergehen, wenn wir darüber einen Witz machen. Aber Jungs, wer von euch will mich stoppen? Ich bin hier im Netz, fangt mich, wenn ihr könnt. Ich schreibe wie es mir gefällt und keiner kann mir ans Bein pinkel.

 

Ein Priester wird von einem Auto angefahren und liegt schwer verletzt auf der Straße. Als der Notarzt eintrifft und ihm helfen will, das lehnt der Priester dies ab.

„Ich brauche eure Hilfe nicht guter Mann, ich bin ein Mann Gottes und dieser wird mir helfen“

Der Notarzt muss unverrichteter Dinge wieder wegfahren, bis er von einem Passanten ein zweites Mal gerufen wird. Noch immer liegt der Priester auf der Straße, wieder geht der Notarzt zu ihm und will helfen.

„Ich brauche eure Hilfe nicht guter Mann, ich bin ein Mann Gottes und dieser wird mir helfen“

Auch diesmal macht sich der Notarzt unverrichteter Dinge wieder auf den Heimweg. Nach wenigen Minuten ruft ein weiterer Passant an, der den Priester blutend und schwer verletzt auf der Straße liegen sieht. Da sich der Gesundheitszustand des Priesters inzwischen deutlich verschlechtert hat, macht ihn der Notarzt darauf aufmerksam, das er ohne Hilfe vermutlich nicht mehr lange zu leben hätte. Doch die antwort des Pristers bleibt die gleiche.

„Ich brauche eure Hilfe nicht guter Mann, ich bin ein Mann Gottes und dieser wird mir helfen“

Wenige Minuten später verstirbt der Priester und tritt vor seinen Herrn.

„Mein heiliger Vater, ich war Dir mein ganzes Leben treu ergeben und habe nie gesündigt. Ich habe immer an Dich geglaubt und Dir vertraut. Wieso hast Du mir nicht geholfen, als ich verletzt auf der Straße lag?

Und der Herr antwortet:

„Mein lieber Sohn, ich habe versucht Dir zu helfen, aber ich konnte auch nicht mehr tun, als dir dreimal den Notarzt zu schicken.“

1 Kommentar 28.7.08 10:12, kommentieren

Traditionelle Chinesische Medizin

Weil ich kein besonderer Fernsehfan bin und somit von der Olympiade in Peking nur wenig mitbekommen werde, habe ich gedacht, wenn ich schon nicht hinfahren kann, dann will ich doch wenigsten einen kleinen Teil China in mich aufnehmen. Was eignet sich besser dazu, als sich mal intensiv mit der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin auseinander zu setzen.  Bisher hatte ich noch kaum Kenntnisse darüber und bin deshalb in das Gesundheitsforum meiner Wahl gesurft. Bitte liebe Leute beschwert euch nicht, aber ich glaube die nächsten Tage werde ich schändlicher Weise meinen eigenen Blog mal vernachlässigen und mir woanders rumtreiben. Nichts für unsgut, wir sehen uns, entweder dort oder hier.

1 Kommentar 31.7.08 16:16, kommentieren